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Der intrinsify Podcast: Wirksamer führen, bullshitfrei arbeiten

Zu viele Meetings, überlastete Chefs, Burnout und Reporting-Wahnsinn – die Arbeitswelt nehmen viele als Belastung war. Gleichzeitig machen sich Pionierunternehmen auf neue Wege und sind damit beneidenswert erfolgreich. Agile Organisationen, Moderne Führung, Hybrides Arbeiten, New Work – das sind Schlagworte die den turbulenten Wandel begleiten, den wir aktuell erleben. Anhand von Beispielen aus der Praxis bekommst Du in diesem Podcast Einblicke in spannende Projekte, erfolgreiche Unternehmen und die Gedanken, die sich Entscheiderinnen und Entscheider in dynamikrobusten Organisationen machen. Elisabeth Neuhaus (intrinsify Akademie) und Philipp Simanek (Organeers) ergänzen die Praxiseinblicke mit Einordnungen, geben Orientierung, differenzieren und liefern praktische Werkzeuge. Wenn Du in der dynamischen Arbeitswelt erfolgreich sein willst, bist Du hier genau richtig. Ideen und Feedback sehr gern an intrinsifypodcast@intrinsify.de. Du willst keine Folge und auch sonst keine intrinsify Inhalte verpassen? Abonniere den Kanal hier in Deiner Podcast App und den intrinsify Newsletter unter https://intrinsify.de/news/.
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May 31, 2018

In einer Sache sind sich alle einig: in vielen Unternehmen wird zu wenig gelobt! Oder?

Wenn die Ergebnisse der letzten Mitarbeiterbefragung mal wieder schlechter als erwartet ausgefallen sind, hören wir als Antwort auf die fehlende Zufriedenheit im Unternehmen immer wieder Appelle wie: “Führungskräfte sollten unbedingt mehr loben!” Oft sogar in Verbindung mit Aussagen wie: „Insbesondere in deutschen Unternehmen wird viel zu wenig gelobt.” “Nicht gemeckert ist Lob genug.”

Auch die Gallup Studie liefert passende Antworten wie “Führungskräfte sollen mehr loben, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren und die Bindung an das Unternehmen zu erhöhen.” Und neulich traf eine Mitarbeiterin an der Kaffeemaschine sogar die Aussage: “Es ist doch eine Unart, dass Führungskräfte nicht mal Lob über die Lippen kriegen, es wohl aber schaffen, häufig zu kritisieren, wenn etwas mal nicht ganz so rund läuft.”

Für uns hat Lob auch positive Effekte: wir fühlen uns geschmeichelt, manchmal erröten wir sogar leicht – so als wäre es fast schon unangenehm. Wir freuen uns über die Zuwendung in Form einer positiven Rückmeldung. Wir bekommen positive Anerkennung. Manchmal tröstet es ein wenig hinweg über die Anstrengungen der letzten Wochen oder des letzten Projektes. Lob ist wie das kühle Glas Weißwein, das man sich am Freitag nach einer harten Arbeitswoche auf dem Balkon gönnt. Zum Genuss, weil man die sommerliche Atmosphäre bisher nur aus dem Bürofenster beobachtet hat.

Und trotzdem nehmen wir bei Lob oft einen schalen Beigeschmack wahr. Anerkennung, die mögen wir. Aber Lob?

Wir können uns mit Dir über die Richtigkeit der oben zitierten Aussagen sicher streiten – und einer Meinung müssen wir auch gar nicht sein. Was wir jedoch auch beobachten ist eine dunkle Seite des Lobs – ähnlich wie bei dem erwähnten Glas Weißwein auf dem Balkon: wenn da nicht der nächste Morgen wäre….

Einige dieser Risiken, Nebenwirkungen und vielleicht sogar Gefahren möchten wir mit Dir teilen.

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